Namibia

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Der Name des Staates leitet sich von der Wüste Namib ab, die den gesamten Küstenraum des Landes einnimmt. Er wurde bei der Unabhängigkeit als neutrale Bezeichnung gewählt, um keinen der vielen namibischen Stämme zu verärgern. Im deutschsprachigen Raum existiert weiterhin die seltener gebrauchte Bezeichnung „Namibien“. In Namibia wird vielfach noch von „Südwest“ als Kürzel für Südwestafrika (ehemals Deutsch-Südwestafrika) gesprochen, ein Begriff, der bei den Einwohnern - je nach Hautfarbe sowie politischer und geschichtlicher Prägung - sehr unterschiedliche Assoziationen hervorruft. Aus den gleichen politischen Gründen entschied man sich 1990 gegen die bisherigen Amtssprachen und wählte stattdessen die englische Sprache, die von kaum mehr als sieben Prozent der schwarzen Bevölkerung gesprochen wird, wohingegen die meisten Schwarzen neben ihren Stammessprachen Afrikaans, viele auch Deutsch sprechen.

 

 

 

Flagge

  • Obwohl den Farben offiziell keine besonderen Bedeutungen zugeordnet wurden, erklärten Vertreter der Regierung sie folgendermaßen:
  • Rot steht für Namibias wichtigste Ressource, die Bevölkerung. Es verweist auf ihr heldenhaftes Verhalten und den gemeinsamen Willen eine Zukunft mit Chancengleichheit für alle zu erreichen.
  • Weiß steht für das friedliche Zusammenleben.
  • Grün steht für Vegetation und Fruchtbarkeit.
  • Blau repräsentiert den Himmel und den Atlantik, sowie die wertvollen Wasserreserven und den Regen.
  • Die goldgelbe Sonne steht für Leben und Lebenskraft, Energie und Wärme. Dabei stehen die
  • 12 Sonnenstrahlen als Symbol für die verschiedenen Ethnien.

 

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